Formuliere, was am Ende anders sein soll: Entscheidung, Verständnis, nächste Schritte? Lege ein Primärziel fest und maximal zwei Nebenwirkungen, die du akzeptierst. Prüfe, welche Botschaften dieses Ziel stützen und welche Verwirrung stiften. Schreibe drei Kernsätze, die du sicher beherrschst, sowie einen respektvollen Plan B für Widerstand. So entstehen sprachliche Leitsterne, die helfen, Umwege zu erkennen, ohne stur zu wirken. Klarheit im Ziel befreit von unnötiger Härte und vagen Appellen.
Notiere Erwartungen, Befürchtungen und mögliche Triggerwörter der anderen Seite. Welche Interessen sind verhandelbar, welche nicht? Welche Werte sind berührt: Fairness, Sicherheit, Autonomie, Zugehörigkeit? Erstelle zwei bis drei plausible Reaktionen und passende Antwortrahmen, die Würde und Zielorientierung vereinen. Wer Perspektiven ernsthaft durchdenkt, wählt Worte, die erkennen lassen: „Ich sehe dich.“ Das senkt Abwehrreflexe, öffnet Türen und macht selbst klare Grenzen respektvoll und nachvollziehbar.
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